Die „gemeinnützige Genossenschaft Peter-Härtling-Privatgymnasium Nürtingen eG“, so die vollständige Firmierung, ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes: Sie ist die erste Privatschule in Württemberg mit einer Genossenschaft als Träger, sie verfolgt ein spezielles pädagogisches Konzept und sie nutzt modernste Technik. Tafelkreide findet man dort keine. ... Die Rechtsform der eG wurde gewählt, weil sie „ein transparentes Modell ist, das den Eltern das Gefühl von Sicherheit vermittelt“, so Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Wilhelm Ruckdeschel. Zum einen durch die leicht verständliche Satzung, die den Eltern als Schulträger „Große Einflussmöglichkeiten“ biete, zum anderen durch die obligatorische Prüfung durch den Verband. „Wir sehen die Genossenschaft als das einfachste Modell für die Beteiligung vieler an“, sagt das Vorstandsmitglied. Die Eltern sind Mitglieder der Träger-Genossenschaft, die somit nicht nur in pädagogischer, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht in die Entwicklung der Oberschule eingebunden sind. Neben dem monatlichen Schulgeld werden Geschäftsanteile in Höhe von 5.000 Euro, verteilt auf drei Jahre, erworben.
... „Wir haben die Schule, die als Ganztageseinrichtung konzipiert ist, gegründet, um das Angebot der Schulstadt Nürtingen abzurunden. Der Ganztagesbetrieb, kleine Klassen und Zusatzangebote im Sport, in den Naturwissenschaften und im sprachlich-kulturellen Bereich ermöglichen es, auf besondere und angemessene Weise die individuellen Begabungen und Interessen der Schüler zu fordern und zu fördern“, erklärt Schulleiter Kazenwadel das pädagogische Konzept.
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