Man nehme ein Dach, baue eine Solaranlage darauf, ernte Strom und kassiere dank staatlicher Förderung noch 20 Jahre lang sehr hohe Erlöse dafür. So einfach ist die Sonnenformel – Bruttorenditen im zweistelligen Bereich waren bislang keine Seltenheit. Die Voraussetzungen: Das nötige Eigenkapital für die Errichtung der Anlage in Höhe von 20.000 bis 40.000 Euro – je nach Größe. Und natürlich ein Dach.
Doch wer über kein Eigenheim – und damit kein Dach – verfügt oder eine geringere Summe investieren möchte, kann am Solarboom teilhaben und die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien unterstützen. Dafür sorgen sogenannte Bürgersolaranlagen, die in letzter Zeit überall in Deutschland entstehen. Das Modell: Eine Gruppe von um die 20 Menschen tut sich zusammen, gründet eine Solar-Genossenschaft, pachtet das Dach eines öffentlichen Gebäudes – etwa einer Turnhalle, einer Schule oder der örtlichen Feuerwehr – und baut dort Solarmodule auf.
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