Witzenhausen. Vorher war es ein nur langweiliges Flachdach. Jetzt ist es die Basis für ein spannungsreiches Projekt: ein Solarkraftwerk: Sage und schreibe 612 Solarmodule stehen auf drei Dachflächen der Johannisbergschule und produzieren Strom für eine Genossenschaft, die „Energiegewinner eG“.
Beteiligen kann sich jeder: Für einen Anteil von 50 Euro und 756 Euro Kaufpreis pro Solarmodul. 15 Witzenhäuser haben das bereits getan und sind Teilhaber an dem Solarkraftwerk, das am Mittwoch eingeweiht wurde. Betrieben wird es von der Energiegewinner eG, die wartet die Anlage, überwacht und verteilt die Erträge, die maßgeblich durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) gesichert werden. Der Teilhaber hat keine Lasten für seinen Anteil am Solarkraftwerk zu zahlen.
Frank Viohl – auch Motor der Regionalwährung Kirschblüte – war der Ideengeber und wirbt für das Projekt, das hilft, Investitionen und Geld in der Region zu belassen: Die Beteiligung lohne sich, böte laut Viohl in 20 Jahren den 1,5-fachen Ertrag der Investitionssumme. 52 Euro erhalten die Mitglieder pro Jahr und Modul erstattet, dazu kommen die Dividenden aus dem Genossenschaftsanteil.
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