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Für den Klimaschutz: Uni-Mitarbeiter wollen Solarstrom auf dem Campus produzieren

Genossenschaft „UniBremenSolar“ startet mit über 160.000 Euro Eigenkapital / Weitere Mitglieder gesucht


Mit Solaranlagen Strom auf den Dächern der Universität Bremen produzieren - diesen Beitrag zum Klimaschutz und zu einer nachhaltigen Energieproduktion wollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Bremen leisten. Mit einem Eigenkapital von über 160.000 Euro gründeten sie jetzt die Genossenschaft „UniBremenSolar“. Bei der Auftaktveranstaltung setzten bereits 55 Mitglieder aus den unterschiedlichsten Bereichen der Universität ihre Unterschrift unter die Satzung. „Damit sind wir unserem Ziel, die Solaranlagen noch dieses Jahr ans Netz zu bringen, ein ganzes Stück näher gekommen“, sagt die Projektkoordinatorin Doris Sövegjarto-Wigbers vom Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT). Mitglied werden können alle Uni-Angehörige, die das Solarprojekt der Universität Bremen unterstützen wollen.

Im Mai dieses Jahres hatten Mitarbeiter der Universität Bremen die Idee, eine Genossenschaft zu gründen. Von Juni bis August bereitete ein kontinuierlich wachsendes Team das Projekt intensiv vor. Inzwischen ist das Vorhaben fest an der Universität verankert. Mitarbeiter und auch Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen und Abteilungen bringen bereits ihr Know-How in die Arbeit ein. Die Universitätsleitung hat einer Nutzung der Dächer für die nächsten 20 Jahre zugestimmt.

Die Solaranlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht sollen auf insgesamt sieben möglichen Flächen – beispielsweise auf der Universitätsbibliothek oder dem Verwaltungsgebäude - angebracht werden. Der gewonnene Strom wird dann über den Umweg der Einspeisung ins Netz in die Energieversorgung der Universität einfließen. „Wir wollen zeigen, dass sich Stromerzeugung dezentral und nachhaltig organisieren lässt und dass es zugleich eine rentable Renditeanlage für die Genossenschaftsmitglieder ist“, so Doris Sövegjarto-Wigbers. Der Mitgliedsbeitrag liegt bei mindestens 100 Euro. Auf wie vielen Dächern Solaranlagen installiert werden, ist von der Höhe des bis Mitte September gezeichneten Kapitals abhängig.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT)
Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers
Telefon: 0421 218-63376
E-Mail: soeve@uni-bremen.de

Christoph Schulte im Rodde
Dezernat Technischer Betrieb/Bauangelegenheiten
Telefon: 0421 218-60613
E-Mail: christoph.schulte.im.rodde@uni-bremen.de

Pressemitteilung der Universität Bremen

 


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