Im neuen Umweltzentrum in Villingen-Schwenningen ist jetzt die „Bürger-Energie Schwarzwald-Baar“ in der rechtlichen Form einer eingetragenen Genossenschaft gegründet worden (wir berichteten kurz).
Als Leiter der Gründungsversammlung erläuterte Alfred Bruttel den Teilnehmern Unternehmensziele und Geschäftsfelder der zukünftigen Genossenschaft und lud sie ein, durch das Zeichnen von Anteilen zwischen 500 Euro und 500 000 Euro Genosse zu werden. „Die Genossenschaft wird sich der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen widmen und möchte dadurch ihren aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zum Ausstieg aus der Atomenergie und anderen fossilen Energiequellen leisten“, heißt es in der Mitteilung der Genossenschaft.
Gleichzeitig wolle sie ihren Mitgliedern eine jährliche Verzinsung ihres eingelegten Kapitals von vier Prozent bieten, „mehr als es in der gegenwärtigen finanzpolitischen Lage durch Anlegen auf der Bank möglich wäre“.
Bruttel bezeichnete die Bürger-Energie Schwarzwald-Baar als eine „Firma in der Hand ihrer Mitglieder, die sich nach den Regeln des deutschen Genossenschaftsrechtes verhält“. So hat jedes Mitglied eine Stimme, unabhängig von der Höhe der finanziellen Beteiligung. „Wir wollen uns vor allem in unserer Region wertschöpferisch betätigen“, wird Bruttel zitiert. Mitglied bei der Bürger-Energie Schwarzwald-Baar könne übrigens nur werden, wer auch in der Region ansässig ist.
Lesen Sie mehr im Südkurier
|