Der Zulauf und die Gespräche bei zwei Bürgerversammlungen haben sie bestärkt. Marcus Kelm und Christian Vollmer wollen dafür sorgen, dass sich die Kervenheimer schon bald wieder vor Ort mit Lebensmitteln eindecken können. Eine Gruppe von zehn Personen arbeitet am Konzept "Dorfladen" mit.
Im November haben die Männer und Frauen eine Genossenschaft gegründet und seitdem einen Geschäftsplan erarbeitet. Nach ausführlichen Unterredungen mit Beratern der Volksbank und des Rheinischen Genossenschaftsverbands steht fest, wie das Projekt gelingen könnte. 60.000 Euro sind nötig, um eine Anzahlung zum Kauf der gewünschten Immobilie zu leisten. Die Räume wären die der Familie Koppers, die früher der Edeka-Markt im Zentrum des Ortes waren. "Das Haus steht zum Verkauf, aber Koppers reservieren es uns, bis wir es erwerben können", sagt Vollmer.
Der Zeitplan
Bis Jahresende sollen die 60.000 Euro zur Verfügung stehen. Dann soll das Gebäudegekauft werden. Die Mitarbeiter würden eingestellt, und nach der Renovierung könnte der Laden im April/Mai eröffnet werden. Die Gesellschaft hat einen Vorstand, und einen dreiköpfiger Aufsichtsrat.
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