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Kultur, Soziales, Bürgerengagement

Genossenschaften stehen für Engagement zur Erreichung gemeinsamer Ziele und sie sind daher geradezu dafür gemacht, dass sich Bürger in Eigeninitiative selbst organisieren. Die Erweiterung des Förderzwecks der Genossenschaft auf soziale und kulturelle Belange der Mitglieder eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für innovative Genossenschaften im Sozialbereich, in Kultur und Sport sowie im aktiven Umweltschutz.

Energiegenossenschaft
Das Bioenergiedorf Jühnde eG im Süden von Niedersachsen versorgt sich selbst mit Strom und Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen. Lesen Sie mehr über das Bioenergiedorf Jühnde eG.

Bädergenossenschaft
Bädergenossenschaften übernehmen ehemals kommunale Schwimmbäder. Bürger in Nörten-Hardenberg und anderswo gehen genossenschaftlich baden, werden von Betroffenen zu Beteiligten – und alle gewinnen. Weniger Kosten für die Kommune – bessere Angebote für die Schwimmer und Nicht-Schwimmer.
Mehr zum Hallenbad Nörten-Hardenberg eG

Generation Golf-Genossenschaft
Im äußersten Norden – beim Marine-Golf-Club Sylt eG, kann auf genossenschaftlicher Basis Sport betrieben werden. Die Umwandlung eines e.V. ist wegweisend für innovative Formen genossenschaftlichen Engagements im Bereich Sport und Freizeit.

Genossenschaft „Tante Emma“ – Dorfladengenossenschaft
Das Konzept: Einige hundert Einwohner werden mit Anteilsscheinen zu 100 bis 200 Euro Mitglied der Genossenschaft Miteigentümer des Ladens. Bürgermeister Jürgen Kiesl aus Leutenbach sagt zum Beispiel: "Damit haben wir auch die Chance, dass der Laden im Ort anders verankert ist".
Ein weiteres Beispiel: Unser Dorfladen Gottwollshausen eG

Eine Formsache – Die Rechtsform "Genossenschaft" bietet Waldorfschulen Vorteile: weniger Risiken, mehr Eigenkapital und bisweilen bessere Kreditchancen
Am Anfang standen 90 Eltern, deren Kinder in die erste Klasse der drei Münchner Waldorfschulen nicht aufgenommen werden konnten. Diese Eltern wurden initiativ und entschlossen sich im März 1986, eine vierte Waldorfschule zu gründen. Bald aber stand die Elterninitiative vor einer Schwierigkeit: Mangel an Geld. Schließlich fanden sich sieben Elternpaare und drei Lehrer, die das notwendige Startkapital in Höhe von drei Millionen Mark zusammenbrachten. Doch die drohende Haftung im Falle des Scheiterns lastete schwer auf den Schultern dieser Engagierten. Sie überlegten, welche Rechtsform die Schule haben sollte, um ihre Risiken möglichst gering zu halten. 1990 gründeten sie eine Genossenschaft als Träger der Waldorfschule in Ismaning. Ein Novum in Bayern …
Lesen Sie mehr in der TAZ vom 1. Oktober 2005.

Studie vom RWGV und der Deutschen Sporthochschule zu "Sportstätten-Genossenschaften"
- Mit Genossenschaften die Qualität von Sportstätten verbessern -
Marode Duschanlagen, Sanitärbereiche mit dem Charme der 50er, brüchige Tribünen, abgewetzte Laufbahnen: Nach dem WM-Rausch kommt für viele Sportfreunde, die sich tagtäglich in sanierungsbedürftigen Sportstätten fit halten müssen, der Kater. Fast jede dritte Sportanlage in NRW befindet sich in einem schlechten Zustand – ohne Aussicht auf Besserung. Die Gründung einer „Sportstätten-Genossenschaft“, in der sich Vereine vor Ort als schlagkräftiges Team zu einer „eG“ zusammenschließen, könnte das Problem lösen und wieder für eine quantitativ und qualitativ gute Sportstättenversorgung der Bevölkerung sorgen. Das haben Professor Dr. Christoph Breuer und Dr. Gregor Hovemann, Forscher vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS), herausgefunden. Gemeinsam mit dem RWGV wurden die Ergebnisse veröffentlicht.
Lesen Sie mehr im Genossenschaftsblatt 4/2006
Die Studie finden Sie im Jahresbericht 2005 des RWGV (PDF-Datei; 3,0MB)

 


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